Praxis für Einzeltherapie und Paartherapie  Berlin,

Anna Wilitzki Psychologin M.Sc.

Hauptstandort: Rhinower Straße 5 | 10437 Berlin

Weiterer Standort: Griebenowstraße 10-11 | 10435 Berlin

Praxis für Paartherapie und Einzeltherapie Berlin

Mit meiner langjährigen Erfahrung als Paartherapeutin und Psychologin helfe ich 
Paare, sich offen und verständnis- und gefühlvoll mit Ihrer
Beziehung auseinanderzusetzen.

© 2017 by Anna Wilitzki | Psychologin M.Sc.

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Einzeltherapie Berlin

Fortschritt

Seit Tagen
stand ich
mir selber im Weg.
"Lass mich durch!"
schrie ich mich an!
Ich schwieg.
Als ich sah,
dass ich an mir
nicht vorbeikam,
schlug ich mich
mit mir.
Ich siegte.
Ich verlor.
Schließlich nahm ich
mich selber
an die Hand,
und wir gingen
den ersten Schritt.

-Jochen Mariss- 

Einzeltherapie Berlin: Unser Denken beeinflusst uns stark dahingehend wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren.
Wie wir Dinge wahrnehmen und bewerten und mit ihnen umgehen, hängt häufig mit dem zusammen, was wir in der Vergangenheit, vor allem auch in unserer Kindheit, erlernt haben. Diese Verhaltensweisen können später zu Problemen im Leben führen. Was früher ein guter Umgang für ein Problem war, ist später oft nicht mehr hilfreich.

Oft begegnen wir Situationen im Leben, die wir im gegenwärtigen Augenblick als zu groß und unüberwindbar erleben. Dies kann unser seelisches Gleichgewicht aus der Bahn werfen. Sowohl äußere als auch innere Ursachen können den Betroffenen das Gefühl einer akuten Überforderung geben.

Erlebt man ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit, beeinflusst dies auch das alltägliche Leben. Die individuelle Belastbarkeit sinkt, der emotionale Druck steigt, was häufig in einer Abwärtsspirale endet.  Gut gemeinte Tipps und Ratschläge aus dem Umfeld helfen einem meist nicht weiter, und das Gefühl der Unverstandenheit und Einsamkeit wird stärker.

 

Hierbei kann eine psychologische Beratung helfen den negativen Zyklus zu unterbrechen und dem Menschen zu helfen, distanzierter und abstrakter auf die primären Probleme und Konflikte zu blicken.

Der Mittelpunkt dieser Beratung ist ein psychologisches Gespräch, welches mit individuellen und angepassten Interventionsformen hilft, Konflikte und Problemen zu klären und zu lösen.

 

In einer Einzeltherapie können Lösungen gefunden werden, wenn Sie unter Situationen leiden wie beispielsweise:
 


Typische Themen in Paarbeziehungen:

  • Dauernde Angst, jederzeit verlassen werden zu können, oder bereits mehrfach die Erfahrung gemacht zu haben, aus dem Nichts verlassen worden zu sein.

  • Die Beziehung hat sich durch ein Kind stark verändert

  • In gewissen Situationen plötzlich auftretender, heftiger Ärger gegen den Partner, den Sie in seiner Heftigkeit selber schlecht einordnen können und der zu Konflikten führt. Sie denken zum Beispiel: "Es passiert mir immer wieder, es ärgert mich, dass es passiert, und trotzdem passiert es immer wieder. Ich kriege es nicht unter Kontrolle und später tut es mir leid oder schäme ich mich deswegen."

  • Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, letztlich allein da zu stehen, nicht gesehen zu werden.

  • Das Gefühl, dauernd kritisiert zu werden und als Partner nicht ok oder liebenswert zu sein.

  • Das Gefühl, dass der Partner immer wieder Ihre Grenzen verletzt oder in vielen Bereichen über Sie bestimmt.

  • Das Gefühl von Liebeskummer innerhalb oder außerhalb der Beziehung

  • Immer wieder auftretende Situationen, in denen Sie Schuld oder Scham empfinden.

  • Unter dem Gefühl zu leiden, in wichtigen Bereichen nicht oder nicht mehr vertrauen zu können.

  • Übermäßige Eifersucht

  • Innere Konflikte betreffend die eigene Sexualität, Treue, etc.

  • Entscheidungsschwierigkeiten zwischen zwei möglichen Partnern

 


Typische Themen aus dem Berufsleben:

  • Trotz äußerer Erfolge ein häufiges Grundgefühl von diffuser Unzufriedenheit zu erleben.

  • Das Gefühl, die Erwartungen der Vorgesetzten oder eigene Erwartungen nicht erfüllen zu können.

  • Schwierigkeiten haben nein zu sagen.

  • Konflikte schlecht aushalten können, ihnen deshalb ausweichen und damit die eigenen Grenzen schlecht schützen können.

  • Sich gemobbt oder sonst ungerecht behandelt fühlen.

  • Entscheidungsschwierigkeiten bei der Frage, ob Sie die Arbeitsstelle wechseln sollten.

Bindungs- und Verlustängste

Der Anteil an Singles beträgt 49 % in Berlin (2018). Davon sind nicht alle Singles freiwillig ohne Partner. Viele von ihnen leiden unter Angst vor einer engen Beziehung und einer emotionalen Nähe. Viele sabotieren auch indirekt oder direkt ihre Beziehungen.


 

Bindungsängste können aus verschiedenen Dingen im Laufe des Lebens resultieren. Es kann sein, dass Sie schlechte Erfahrungen in vorherigen Beziehungen gesammelt haben, oder auch in Ihrer Kindheit nicht gelernt haben wie eine sichere Beziehung zwischen zwei Menschen funktionieren kann. 


 

Diese Erfahrungen spielen in neue Beziehungen mit ein, und wenn man sich nicht auf eine Beziehung richtig einlässt, muss man auch die damit einhergehenden Ängste nicht spüren. 

Um so länger man mit diesen Verhaltens- und Gefühlsmustern lebt, je schwerer ist es, aus diesen Mustern herauszukommen. Daher ist es ein wichtiger Schritt, in der Einzel- oder Paartherapie herauszufinden, woher Ihre Angst in einer Partnerschaft kommt und was es Ihnen erschwert sich in einer Beziehung sicher zu fühlen.

Der nächste Schritt ist es, mithilfe der Verhaltenstherapie zu lernen, was Sie tun können, um diese Ängste zu lindern. 


 

Wie Sie Bindungsängste erkennen können:

 

  • Sie wechseln häufig Ihren Partner

  • Sie sind auf der Suche nach dem Perfekten Partner

  • Sie haben sich einmal / mehrmals in einen verheirateten Partner verliebt

  • Trotz dem Wunsch nach einer festen Beziehung, sind Ihre immer nur von kurzer Dauer

  • Sie haben Angst, sich in einer festen Beziehung aufgeben zu müssen

  • Es ist schwer für Sie, Ihre Gefühle und Ängste Ihrem Partner anzuvertrauen

  • Partner die sich für Sie ernsthaft interessieren, sind Ihnen oft zu langweilig

  • Sie haben Angst die gleiche Art von Beziehung wie Ihre Eltern zu führen

  • Sie denken bereits an die nächste Beziehung in Ihrer jetzigen

  • Eine feste Beziehung bedeutet für Sie Verpflichtungen und Druck

  • Sie können Ihrem Partner gegenüber abweisend und kalt sein

 

 

Aber nicht nur Bindungsängste können eine gesunde Beziehung sabotieren, auch wenn einer der beiden Partner unter Verlustängsten leidet, ist das ein großer Druck für die Beziehung.

 

Nicht genügend Freiraum in der Beziehung, Einengung durch den Partner kann zu einer starken Belastung in der Beziehung führen.


 

Partner, die ein ängstliches Bindungsverhalten zeigen, verspüren häufig eine starke Verlustangst innerhalb ihrer Beziehungen. Das kann sich nicht nur in Paarbeziehungen zeigen, sondern auch in Freundschaften und die Verlustangst um die Familie oder dem Job.

Das Gefühl von Angst ist menschlich und in manchen Bereichen unseres Lebens sichert sie auch unser Überleben. Auch Angst zuhaben einen Menschen zu verlieren, den wir lieben, zeigt nur, wie wichtig uns der andere Mensch ist.

Allerdings sind Ängste, die über die „normale“ Angst hinausgehen, gesundheitsschädigend und schränken gerade innerhalb einer Beziehung stark ein. 


 

Wie auch schon bei der Bindungsangst, kann die Verlustangst aus Traumata von früheren Beziehungen entstanden sein. Jede traumatische Erfahrung aus der Kindheit (Verlusterfahrungen aus der Kindheit) oder aus früheren Beziehungen, können einen starken Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung haben. 

Menschen, die solche oder andere Traumata durchlebt haben, können nur schlecht mit dem allein sein umgehen, und richten ihre Gedanken und ihr Leben stark danach aus. Daraus resultiert häufig, dass sie in Beziehungen stark klammern und ein Auf und Ab von Ängsten durchleben. 

Menschen die unter starken Verlustängsten leiden, finden sich auch häufig in schädlichen Beziehungen wieder, da sie diese nicht beenden, um den Verlust zu vermeiden. 

 

Ihr Verhaltensmuster zeigt sich, sobald Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Partner distanziert und den fehlenden Freiraum anspricht und versucht einzufordern. 


 

Im Rahmen der Einzel- oder Paartherapie werden die Gründe erörtert und im Anschluss daran gemeinsam Verhaltensstrategien erarbeitet, damit es nicht nur der Beziehung und dem Partner gut geht, sondern dem Betroffenen.

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